Immobilien und Wertsteigerung

Immobilien gelten als sichere Kapitalanlage praktisch ohne das Risiko von Verlusten. Oft nehmen Hauskäufer recht unbedarft an, dass ihr Eigentum seinen Wert auf Dauer hält – oder im Optimalfall noch steigert.

Doch zahlreiche Einflussfaktoren wie Lage, Zustand und Ausstattung, aber auch das unmittelbare Umfeld in der Nachbarschaft wirken sich auf die Wertsteigerung einer Immobilie aus.

So gewinnt längst nicht jede Immobilie im Lauf der Zeit an Wert – bei manchen sind durchaus spürbare Einbußen zu verzeichnen. Vergleichbar ist dies mit Kursverlusten bei Aktienkäufen.

Während das Ausfallrisiko der Börse dabei jedem Anleger bewusst ist, herrscht bei Immobilienkäufen oftmals Blauäugigkeit. Zeit also, einmal ernsthaft über die Wertsteigerung von Immobilien nachzudenken.

Auch Immobilien bergen das Risiko von Wertverlusten. Wenngleich das Wagnis deutlich geringer als beispielsweise beim Wertpapierhandel ist, sind im Lauf der Jahre bedeutende Einbußen möglich. Eine Wertsteigerung wird von ganz unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Neben attraktiver Lage, Zustand und Ausstattung des Gebäudes tragen auch die demografische Entwicklung des Umfeldes und der Bodenwert zur positiven oder negativen Wertentwicklung bei.

Bei selbst genutzten Immobilien spielt die Wertentwicklung keine zentrale Rolle, bei Renditeobjekten hingegen schon. Entsprechend ist vor dem Kauf eine sorgfältige Auswahl vielversprechender Objekte wichtig.

Wer bei seiner Investition weniger auf einen langfristigen Wertzuwachs als vielmehr auf gute Renditen abzielt, schaut sich am besten dort um, wo Immobilien noch günstig sind, der Standort jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit in den kommenden Jahren gefragt sein wird.

Diese sogenannten B- und C-Standorte sind allerdings rar und lassen sich letztendlich nicht mit Sicherheit vorhersagen. Damit steigt mit der Aussicht auf höhere Renditen auch das Investitionsrisiko hinsichtlich der Entscheidung zugunsten eines vielversprechenden Standortes.

Grundsätzlich gilt für Immobilien eine 10-jährige Spekulationsfrist. Damit sind kurzfristige Renditen nur eingeschränkt möglich und es ist unter Umständen sinnvoller, in Objekte mit einem vielversprechenden, dafür vielleicht geringeren langfristigen Wertzuwachs zu investieren.

Mit einem der drei Verfahren lässt sich der aktuelle Wert von Immobilien ermitteln. So können Sie den Wert Ihres Objektes mit dem Zeitpunkt des Erwerbs vergleichen und so die Wertsteigerung im Zeitraum X ermitteln.

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern wird das Sachwertverfahren genutzt. Dieses ermittelt, was es kosten würde, das Gebäude unter Berücksichtigung von Lage, Grundstückswert, Baukosten sowie Alter der Immobilie nochmals zu errichten.

Das Vergleichsverfahren kommt bei Eigentumswohnungen, Reihenhäusern und Doppelhaushälften zum Einsatz. Zugrunde liegen mehrere Vergleichsobjekte, aus denen ein Durchschnittspreis ermittelt wird.

Das Ertragswertverfahren eignet sich für Mehrfamilienhäuser und Gewerbeimmobilien. Das Ziel ist die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit mithilfe von Mietertrag, Bodenwert und Liegenschaftszins.

Wir von Mangold Immobilien sind ihnen gerne dabei behilflich den Wert für Ihre Immobilien zu ermitteln. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.


Ihr

Tobias Mangold